Aerobic

Aerobic ist eine weit bekannte Fitness-Sportart amerikanischen Ursprungs. Sie wurde in den 1960er Jahren von dem Arzt Dr. Kenneth H. Cooper unter dem rein medizinischen Aspekt der Kräftigung von Herz und Lunge entwickelt; nichtsahnend, welchen Fitness-Boom er damit zunächst in Amerika auslöste. Wohl bekannteste Anhängerin dieser verbreiteten Sportart ist die amerikanische Schauspielerin Jane Seymour Fonda, die Aerobic Anfang der 1980er Jahre vermarktete, und Aerobic somit weltweit etablierte.

Aerobic ist in der Regel eine Gruppensportart, die sich einer Kombination aus gymnastischen und tänzerischen Elementen bedient, wobei Schwerpunkte Ausdauer und Koordination sind. Einher geht diese Bewegungsform mit popiger Musik, die den idealerweise einzuhaltenden Rhythmus vorgibt. Dieser Rhythmus, also das musikalische Tempo, bestimmt sich durch „beats per minute“ (Abk.: „bpm“, also „Schläge pro Minute“), wobei die einzelnen Bewegungen und Schrittfolgen sich diesen „Schlägen“ anpassen sollten.


Geleitet werden diese Trainingsstunden von einem Instruktor, der auch als Motivator fungiert. Dieser erteilt akustische und/oder gestische Anweisungen, sogenannte „Cues“. „Cueing“ ist im Übrigen die englische Fachsprache des Aerobics. Durch das Aneinanderreihen von Cues entsteht somit nach und nach eine komplexe Choreographie.

Unter dem Aspekt der gesundheitlichen Schonung sind Aerobic-Stunden in der Regel derart gestaltet, dass der Unterricht mit einer Aufwärmphase, dem sogenannten „Warm up“, und idealerweise mit Vordehnen, sogenanntes „Pre-stretching“, beginnt. Weiter geht es mit dem sich nach und nach aufbauenden Choreographie-, also dem Cardio-Teil als Herz-Kreislauf-Element bzw. zur Fettverbrennung. Abschließend erfolgt das Abkühlen, sogenanntes „Cooldown“ mit Dehn- und Entspannungsübungen.

Vom ursprünglichen Aerobic an sich haben sich im Laufe der Zeit zusätzlich verschiedene Formen entwickelt, die unterschiedliche Trainingsschwerpunkte und -ziele haben. Eine weitere, sehr bekannt Form des Aerobics ist das „Step-Aerobic“ unter Zuhilfenahme einer Plattform, sogenannter „Step“, die in die Choreographie mit eingebunden wird. „Bodytoning“ und „Bodypump“ sind kraftbetonte Aerobic-Übungen, die unter Verwendung von diversen Hilfsmitteln wie zum Beispiel Lang- und/oder Kurzhanteln, Gewichtsmanschetten etc. durchgeführt werden. „Body Balance“ hingegen ist eine ruhigere Aerobic-Form, die sich verschiedener Elemente aus Yoga, Pilates und Tai Chi bedient.

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