Vale Tudo

Der Begriff Vale Tudo bedeutet so viel wie „alles zählt“ und stammt aus der Portugiesischen. Es handelt sich dabei um eine Kampfsportart, die sich vor allem durch vollen Körperkontakt auszeichnet. Vale Tudo ist der Vorläufer von heute geläufigen Kampfsportarten wie „Free Fight“, „Mixed Fight“ oder „Mixed Material Arts“. Im Gegensatz zu diesen Kampfsportarten sind bei Vale Tudo auch Kopfstöße und uneingeschränkter Einsatz von den Ellenbogen erlaubt. Der Kampfsport gehört deswegen zu den härtesten der Welt. Die Kämpfe werden allein durch die Kämpfer und nicht durch Zuschauer oder Schiedsrichter bestimmt. Bei einem Kampf werden keine Handschuhe getragen. Desweiteren gibt es bei Vale Tudo kein Punktesystem, keine Rundenanzahl und kein Regelwerk, welches gewisse Kampfelemente verbietet oder erlaubt. Dies führt dazu, dass es schier unendlich viele Möglichkeiten des Kampfes und der Kampfelemente gibt. Ein weiterer Nebeneffekt (ob nun positiv oder negativ ist Ansichtssache) ist, dass bei einem solchen Kampf sehr viel Blut fließt. Die Kämpfer stellen sich jedoch darauf ein, da ja nur wenige bis gar keine Schlage oder Tritte verboten sind. Vale Tudo ist also definitiv nichts für zart Besaitete.
Ursprünglich bezeichnet der Kampfsport eine Reihe von Kampfsportveranstaltungen in Brasilien zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Anfangs noch sehr unbekannt in Deutschland, erlebte der Kampfsport in den letzten Jahren einen wahren Boom. Kampfsportschulen werben damit, dass Menschen jeden Alters, Geschlechts und jeder körperlichen Verfassung herzlich willkommen seien, um den Sport einmal auszuprobieren.
Inwieweit diese Verteidigungstechnik dem persönlichen Interesse entspricht, muss jeder selber entscheiden. Die Regel- und Kompromisslosigkeit dieses Sportes unterscheiden ihn definitiv von anderen Kampfsportarten.

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