Was ist Freeletics?

Nach unseren Beiträgen über das Leangains Training und die PITT Force Trainingsmethode, für die jeweils Hanteln und Gewichte benötigt werden, möchten wir heute auf einen recht aktuellen Trend eingehen, der sich dem Training mit dem eigenen Körpergewicht widmet und das auf hocheffektive Art und Weise, wie die zahlreichen bislang schon hervorgegangenen Transformationen zeigen. Die Rede ist dabei von Freeletics.

Dieses Trainingsprogramm wurde vom gleichnamigen Unternehmen in 2012 gegründet und erlebt seitdem einen mittlerweile schon weltweiten Hype. Das Ganze funktioniert vor allem über eine App, über die man bestimmte High Intensity-Workouts vorgegeben bekommt und die man dann zeitlich gesehen so schnell wie möglich absolviert. Ungefähr reicht die Zeitspanne für eine Einheit von 5-45 Minuten.


Ein enormer Vorteil des Ganzen ist auch, dass man die Workouts in den meisten Fällen eigentlich so ziemlich überall und zu jeder Zeit trainieren kann. Es wird keine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio benötigt und so kann auch ruhig mal der eigene Garten oder eine Turnhalle als Ort des Geschehens fungieren. Manchmal benötigt man nämlich überhaupt kein Zusatzequipment, teilweise kann aber auch mal eine Klimmzugstange, eine Laufstrecke oder eine Wand benötigt werden. Als Klimmzugstange kann man sich wiederum aber beispielsweise auch einfach die Latte eines Tores auf dem Bolzplatz oder einen Querast eines Baumes zu nutze machen.

Freeletics beinhaltet zwei verschiedene Trainingstypen. Diese nennen sich Workouts und
MAX. Bei ersterem handelt es sich um ein fest vorgegebens Übungsprogramm. Die entsprechenden Übungen werden dabei in einer vorgegebenen Reihenfolge und Anzahl absolviert. Zeitlich sollte man immer schnellstmöglich damit durch sein. Als Leistungsgröße dient hier nämlich die Zeit des Workouts. Bei MAX absolviert man einzelne Übungen in einer fest vorgegebenen Zeit so oft wie möglich. Dementsprechend ist die Leistungsgröße hier die Anzahl der Wiederholungen, die man in der entsprechenden Zeit absolvieren konnte. Die Bestleistungen spielen bei Freeletics eine große Rolle und nennen sich PB (Personal Bests). Bei den Workouts wird übrigens auch nochmal nach Zielsetzung differenziert, je nachdem ob man sich konditionell (Cardio) oder kraftmäßig (Strength) verbessern möchte.

Was die Übungen betrifft, zählen vor allem auch bekannte Standards wie Liegestütze, Klimmzüge, Burpees, Squats und Sit-Ups zum genutzten Fundus. Die Namen der Workouts sind an die von griechischen Gottheiten angelehnt und so nennt sich eines der Einsteiger-Workouts beispielsweise Aphrodite und dieses setzt sich aus aus je 150 Burpees, Squats und Situps zusammen.

Freeletics kann man entweder in der Basisausführung kostenlos nutzen, dann aber wiederum lediglich auf ein paar Standardfunktionen und -workouts zugreifen. Wer es individueller haben mag, zahlt für einen 15 Wochen-Plan, ausgelegt auf das eigene Ziel und von einem selbst bestimmten Coach erstellt, um die 40 Euro. Für rund 30 weitere Euro erhält man auf Wunsch auch noch die passenden Ernährungsratschläge. Neben der App, die es mittlerweile für iOS und Android gibt (kostenlos in der Basisversion und für 4,99 Euro in der Pro-Version, dann mit Zugriff auf alle Workouts etc.), existiert auch noch eine Web-Oberfläche für die Nutzerschaft.

Um Freeletics hat sich mittlerweile eine riesige Community gebildet, in der man sich gegenseitig austauscht und anspornt, ob über Social Networks, Foren, Blogs oder ähnliches. Alleine die Facebook-Seite zu Freeletics verzeichnet mittlerweile mehrere hunderttausend Fans, was zeigen sollte, wie groß dieser Trend bereits ist. Wir selbst haben bislang noch keine eigenen Erfahrungen mit Freeletics gesammelt, finden den Ansatz aber zugegebenermaßen auch durchaus interessant. Sicherlich wird das Ganze auch langfristig gesehen von uns mal eine Chance bekommen. Wie sieht es mit euch aus? Schon jemand Erfahrungen gemacht und vielleicht sogar aktiv dabei, der diese mal mit uns teilen möchte? Dann nutzt gerne die Kommentarfunktion und wir würden uns drüber freuen!

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1 Comment

  1. Michael Reply

    Hi Nick,
    ich trainiere zwar gerne mit Bodyweight-Übungen, halte aber nicht viel von Freelethics. Die meisten Inhalte sind mit ein wenig Suchaufwand problemlos und vor allem kostenlos im Netz zu finden, weshalb man sich meiner Meinung nach das Geld besser sparen sollte – ist aber natürlich nur meine Meinung.
    Gruß Micha

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