Proteinriegel à la Quest Bar selber machen: Rezept mit Video-Anleitung

Das ich selbst ein großer Fan von Questbars bin, dürfte mittlerweile wohl bekannt sein. Bekanntermaßen sind die Proteinriegel von Quest Nutrition aber auch ziemlich knackig im Preis. Wenn man sie gut einkauft, bekommt man einen Kurs von 2,50 Euro pro Riegel andernfalls kann man auch durchaus mal bis zu 3 Euro pro Riegel hinblättern müssen.

Natürlich kommt einem da dann auch mal die Frage auf, ob man sich nicht auch solche Riegel selbst machen kann, um somit Kosten zu sparen und damit auch das ein oder andere Mal mehr in den Genuss eines solch leckeren Eiweißriegels kommen kann. Und die Antwort lautet erfreulicherweise: „Ja!“. Meiner Recherche nach bedurfte es dafür allerdings einer besonderen Zutat, die man sich leider erst einmal aus Übersee organisieren muss. Die Rede ist dabei von Vitafiber, wohinter Isomaltooligosaccharide stecken. Das Ganze ist als Pulver und auch als Sirup erhältlich und genau diese Zutat ist es, die den beliebten Quest Bar-Riegeln ihre berüchtigte Konsistenz verleiht.


Was genau dahinter steckt, dazu sagt „Wikipedia“ folgendes:

Isomaltooligosaccharide (IMO) is a mixture of short-chain carbohydrates which has a digestion-resistant property. IMO is found naturally in some foods, as well as being manufactured commercially. The raw material used for manufacturing IMO is starch, which is enzymatically converted into a mixture of isomaltooligosaccharide.

Eine genaue Definition von Vitafiber an sich findet sich noch hier, auf der Herstellerseite. Die Quintessenz der dort niedergeschriebenen Erklärung lautet: Kalorienarmes Süßungsmittel, welches zuckerfrei, glutenfrei, frei von künstlichen Zusatzstoffen etc. ist, einen niedrigen glykämischen Index aufweist und sich dadurch unter anderem nicht so stark auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. Und nun genug von den wissenschaftlichen Details dieser wichtigen Zutat und zurück zum wesentlichen.

Für die Zubereitung eines eigenen Eiweißriegels à la Quest Bar benötigt ihr dann 55 g Vitafiber-Sirup, 30 g eines Whey-Proteins und die jeweils gewünschte Menge von beliebigen Dingen, die ihr diesem noch beimischen wollt. Das kann beispielsweise neben einem Vanille-Whey ein zerbröselter Oreo-Keks sein, um so dem Quest Bar in Cookies & Cream nahe zu kommen. Genau dieses Rezeptur wird auch im folgenden Video für die Herstellung des ersten Riegels verwendet und da ich die letztliche Zubereitung nicht besser in Worten beschreiben könnte, möchte ich dieses einfach für sich sprechen lassen:

Viele tolle weitere Rezeptideen für selbstgemachte Riegel im Questbar-Style findet ihr noch in diesem Beitrag. Das besagte Vitafiber könnt ihr hier bestellen. Ich selbst habe inklusive Porto einen Preis von 40 US-Dollar (umgerechnet aktuell rund 29,50 Euro) für einen Kilo gezahlt und der Versand dauerte rund 10 Tage. Den Löwenanteil der Kosten machten mit 26 US-Dollar die Versandkosten aus. Der Sirup an sich kostet also lediglich 14 US-Dollar als Kiloeinheit. Wenn man 5 kg bestellt, liegt der Preis sogar lediglich noch bei 10 US-Dollar pro Kilo und damit sinken die Gesamt-Rohstoffkosten für einen selbstgemachten Riegel auch nochmal immens, sodass gegenüber dem Originalpreis auch ein wirklicher Schuh draus wird. Es war auch übrigens alles super unkompliziert, also scheut euch nicht.

Das Ergebnis der ersten eigenen Produktion zeigt übrigens das obige Bild und um auch gleich nochmal ein wenig Inspiration für eure eigenen Riegel zu liefern…Von links nach rechts sieht man Schoko/Kokos, Erdnussbutter/Marmelade und Vanille/Blaubeere. Alle drei Kreationen waren mehr als lecker und der Plan einer größeren Order Vitafiber ist aufgrunddessen auch schon geschmiedet!

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1 Comment

  1. Elmar Reply

    Hallo Sportsfreunde,
    Habt ihr inzwischen einen Import von Vitafibr gestartet? Würde mich auf jeden Fall an der Bestellung beteiligen. Sag mir kurz was du an Vorkasse brauchst, und deine Kontoverbindung. Wäre super wenns klappt.
    Grüße Elmar
    Telefon.: 0176-17880000

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