Körperfettanteil bestimmen: 3 Methoden zur Messung des KFA

In den drei vorherigen Beiträge habe ich bereits Ernährungskonzepte vorgestellt, die es ermöglichen, den eigenen Körperfettanteil zu reduzieren und die Muskelmasse dabei nicht allzu sehr anzugreifen. Doch wie bestimmt man eigentlich seinen KFA? Es gibt diverse Methoden diesen zu bestimmen bzw. zu messen. In diesem Beitrag möchte ich drei recht einfache Varianten vorstellen.

Körperfett-Waage
Diese gehört sicherlich zu den einfachsten Methoden zur KFA-Messung. Diese besondere Körpergewichtswaage bestimmt den Körperfettanteil, indem sie über integrierte Metallplatten einen elektrischen Impuls über den Kontakt mit den Füßen durch den Körper sendet. Das Ganze bezeichnet man auch als Bioelektrische Impedanzanalyse, kurz BIA.


Bei diesem Verfahren berechnet die Waage den KFA anhand des Widerstands, den der besagte Impuls beim Durchlaufen des Körper

widerfährt. Muskel- und Fettgewebe sowie andere Gewebarten leiten unterschiedlich gut oder schlecht und dadurch erkennt die Waage in etwa, wie groß der Fettanteil im Körper ist. Fett beispielsweise ist ein sehr schlechter Leiter, sodass ein höherer Widerstand auch einen höheren Körperfettanteil bedeutet.

Anzumerken ist zu dieser Methode allerdings auch noch, so einfach und schön das Ganze auch klingen mag, dass sie als recht ungenau beschrieben wird. So macht alledem beispielsweise der unterschiedlich hohe Wasserhaushalt im Körper sozusagen einen Strich durch die Rechnung.

Hautfalten-Messung
Methode 2 zur Bestimmung des eigenen KFA, die ich vorstellen möchte, ist die Hautfaltenmessung. Diese ist schon um einiges präziser als die Körperfett-Waage. Im Grunde genommen funktioniert das Ganze über die Messung der Faltendicke an unterschiedlichen bestimmten Körperstellen. Anhang der Messergebnisse an diesen wird dann der Gesamtkörper-FA berechnet.

Um die Dicke der Hautfalten zu messen, nutzt man beispielsweise eine sogenannte Caliper-Zange. Mit dieser greift man sich die Hautfalte, die zur Bestimmung herangezogen werden soll und kann dann an einer Skala einen Wert ablesen, der dann für die Berechnung daher genommen wird.

Die verbreitetste Messmethode ist die Drei-Falten-Methode. Bei Männern zum Beispiel werden dabei die Bauchfalte (Zange etwa 2-3 cm rechts oder links neben dem Bauchnabel ansetzen und senkrecht messen), die Brustfalte (Zange etwa mittig zwischen Brustwarze und Achselhöhe ansetzen und diagonal messen) und Beinfalte (Zange mittig auf dem Oberschenkel zwischen Knie und Hüfte ansetzen und senkrecht messen) herangezogen.

Man sollte gerade als Anfänger mehrere Male durchmessen und dann einen Durchschnittswert bilden. Diesen trägt man dann beispielsweise in den Rechner bei den „Fitnessexperten“ ein und lässt sich seinen KFA anzeigen.

US Navy-Methode
Als Methode 3 sei noch die US Navy-Methode genannt, für die neben einem Maßband kein weiteres Equipment erforderlich ist. Männer messen bei dieser beispielsweise lediglich einmal den Bauchumfang und den Nackenumfang ab und tragen die ermittelten Maße dann einfach neben ihrer Körpergröße in einen dafür vorgesehenen Rechner ein. Einen solchen findet man zum Beispiel ebenfalls auf der ein Stück weiter oben verlinkten Seite. Klar sollte sein, dass man bei diesem Verfahren nur einen wirklich groben Wert erhält.

Neben diesen 3 Varianten gibt es natürlich noch einige weitere Methoden, wie zum Beispiel die Dexa-Methode, die höchst professionell aber auch recht teuer ist und unter anderem bei „Marathonfitness“ vorgestellt.

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